Die Schießbude der Bundesliga

Einst spielte Tasmania Berlin der Bundesliga heute findet sich der Verein in der Berlin-Liga wieder. Für Furore konnte der Verein in der Bundesliga allerdings nur in der negativen Art sorgen. 1965 musste Hertha BSC Berlin aus der Bundesliga Zwangsabsteigen. So erhielt Tasmania die Möglichkeit in der Bundesliga zu spielen. Doch gewachsen war der Verein der Herausforderung nie.

Wirtschaftlich merkten die Berliner schnell, dass man viel Geld investieren muss um in der Bundesliga mitzuhalten. Allerdings fehlte dieses Geld. Der Verein übernahm sich in vielen Bereichen. So wurden hohe Handgelder an Spieler bezahlt. Auch der Zuschauerzuspruch nahm immer mehr ab. Gegen Borussia Mönchengladbach kamen nur 827 Zuschauer zum Spiel. Sportlich lief es ebenfalls desaströs. Mit nur 15 Toren hat Tasmania die bis heute wenigsten Tore erzielt. Mit 108 Gegentreffern wurde ebenfalls eine Rekordmarke aufgestellt. Zudem gab es nur zwei Siege in der Saison. Nach dem Abstieg wurde drei Mal der Wiederaufstieg verpasst.

1973 musste der Verein in die Insolvenz und fortan ganz unten antreten. Mittlerweile hat sich das Team in der Berlin-Liga gefestigt. Die A-Jugend des Vereins war 2003 Gründungsmitglied der Junioren-Bundesliga und stieg erst 2007 ab. In Zukunft will der Verein weiterhin auf junge Spieler setzen.

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