Philipp Lahm: Mittelfeldstratege

Bayern-Trainer Pep Guardiola sorgte mit seiner Entscheidung, Philipp Lahm im Mittelfeld auflassen zu wollen, zunächst für Verwunderung. Wie sich jedoch herausstellte, ist der Bayern-Kapitän ein begnadeter Sechser. Selbst „Barca-Stars“ wie Xavi und Andres Iniesta sind beeindruckt.

Philipp Lahm zählt im deutschen Fußball längst zu den alten Haudegen und dennoch ist der Nationalspieler in dieser Saison so etwas wie der „Shooting-Star“ der Bundesliga. Grund: Neu-Bayern-Trainer Pep Guardiola lässt den Weltklasse-Rechtsverteidiger im zentral defensiven Mittelfeld auflaufen. Und auch dort spult „Dylahmo“, wie die Fans den nimmermüden Defensivakteur nennen, Woche um Woche Topleistungen ab.

Guardiola bezeichnete Lahm jüngst als „intelligentesten Spieler, den ich je trainiert habe.“ Dieser Satz gewinnt so gleich noch an Bedeutung, wenn man sich vor Augen hält, dass unter dem Spanier bereits Stars wie Andres Iniesta und Xavi trainiert haben.

Und auch den beiden Leistungsträgern des FC Barcelona ist nicht entgangen, dass und vor allem wie Lahm die Rolle im Mittelfeld ausfüllt. „Lahm ist ein Topspieler mit viel Persönlichkeit, den man hinten, in der Mitte und vorne einsetzen kann. Er hört anscheinend nicht auf, stärker zu werden“, schwärmte Xavi. Und Iniesta sagte im Fußball live Kommentar: „Lahm kann das, worauf es ankommt. Er ist ein Führungsspieler, auch im Mittelfeld.“

Lahm ist seine neue Aufgabe nicht gänzlich fremd. Bundestrainer Joachim Löw ließ den Defensivspezialisten bereits mehrmals auf jener Position auflaufen. In der Nationalmannschaft wird Lahm aber bis auf weiteres auf der rechten Abwehrseite agieren. Zwar hat auch Löw bereits öffentlich darüber nachgedacht, den Münchner weiter nach vorne zu beordern, doch ist Lahm als rechter Verteidiger nach Löws Meinung „vielleicht sogar der beste der Welt“.

Bei den kommenden Qualifikationsspielen gegen Irland und Schweden, für die es ganz nebenbei auch tolle Fußball Wetten auf der Homepage von bet365 gibt, wird Lahm definitiv als Außenverteidiger agieren. Zumal auch Linksverteidiger Marcel Schmelzer von Borussia Dortmund verletzt ausfällt und Löw mit Sami Khedira und Bastian Schweinsteiger ohnehin zwei Topspieler zur Verfügung stehen. Mit Blick auf die WM im nächsten Jahr bleibt Lahm als Mittelfelddirigent allerdings eine Option.

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