Wettsteuer in Deutschland

Den meisten dürfte es bereits länger aufgefallen sein. Bei der Abgabe von Sportwetten in Deutschland werden 5 Prozent Steuern erhoben. Die Wettsteuer ist keine willkürliche Erfindung der Anbieter, sondern wurde im vergangenen Jahr vom Staat eingeführt. Deshalb sehen sich viele Anbieter gezwungen diese Steuer den Kunden weiterzugeben. Dies liegt vor allem an den Quotenschlüssel.

Sollte ein Buchmacher mit einem Quotenschlüssel von 95 Prozent arbeiten und die Steuer selbst bezahlen, dann würde der Anbieter keinen Gewinn erzielen. Allerdings ist es offen mit welchem Quotenschlüssel viele Anbieter arbeiten. Dieser lässt sich aufgrund weiter Kosten der Anbieter nicht direkt an den Quoten erkennen. Die Anbieter haben dabei unterschiedlich auf die Steuer reagiert. Einige  Wettanbieter ziehen 5 Prozent des Wetteinsatzes ab. Die andere Möglichkeit ist es die Steuer vom Bruttogewinn abzuziehen. Die meisten Anbieter arbeiten mit einem dieser Modelle. Auf dem deutschen Markt gibt es derzeit sechs Anbieter, die die Steuern noch selbst bezahlen.

Dies sind neben Tipico, Betsson, Betsafe, Expert, Ladbrokes und Youwin. Derzeit ist allerdings offen, wie diese Anbieter mittelfristig mit dieser Steuer verfahren. Aufgrund des Marktdruckes ist zu erwarten, dass die Anbieter in Zukunft nachziehen und der Kunde die Steuer bezahlen muss.

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